Was die Bitcoin-Hashrate misst
Die Hashrate des Bitcoin-Netzwerks – die gesamte Rechenleistung aller Miner, die das Netzwerk absichern – hat diese Woche ein neues Allzeithoch erreicht. Das zeigen öffentlich überprüfbare Blockchain-Daten, die jeder einsehen kann.
Was die Hashrate wirklich misst
Bitcoin wird von „Minern“ abgesichert: Teilnehmern, die spezialisierte Computer betreiben und darum wetteifern, neue Transaktionen zu bestätigen – wobei sie dafür erhebliche Rechenleistung einsetzen. Die Hashrate misst die gesamte Rechenleistung aller Miner, die dies gleichzeitig tun, im gesamten Netzwerk, weltweit.
Eine einfache Vorstellung davon
Stell dir die Hashrate als die Gesamtzahl der Wachen vor, die einen Tresor bewachen. Mehr Wachen, verteilt auf mehr unabhängige Gruppen, die sich nicht wirksam absprechen können, machen es schwerer, in den Tresor einzubrechen. Eine steigende Hashrate bedeutet grob gesagt, dass mehr Wachen ihren Dienst antreten.
Warum eine höhere Zahl beruhigend ist
Eine höhere Hashrate macht eine bestimmte Art von Angriff – bei dem eine einzelne Instanz genug Rechenleistung erlangt, um das Netzwerk zu kontrollieren, manchmal „51-Prozent-Angriff“ (51% attack) genannt – drastisch teurer und unpraktikabler. In diesem engen, technischen Sinne ist eine steigende Hashrate eine echte Verbesserung der Sicherheit des Netzwerks.
Warum das wichtig ist
Es lohnt sich, davon zu wissen, gerade weil die Hashrate eine der wenigen Bitcoin-Kennzahlen ist, die etwas Reales und Überprüfbares über die Sicherheit des Netzwerks misst, statt Stimmung oder Preisdynamik. Sie ist jedoch kein Preissignal – Hashrate und Preis können sich über jeden beliebigen Zeitraum unabhängig voneinander entwickeln, und tun das auch.
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